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    <title>lightyears (le dernier cri) : Rubrik:Erkennen und Erkenntnis</title>
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    <description>le dernier cri</description>
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    <title>Sprachkritik im Fall Enke</title>
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    <description>Die kritische &lt;a href=&quot;http://www.qxm.de/leben/2367/den-freitod-gewaehlt&quot;&gt;Anmerkung Michael Preidels&lt;/a&gt;, den Selbstmord des Torhüters Robert Enke als gewählten Freitod zu bezeichnen wäre gleichermaßen unlogisch wie unrichtig, bewegt mich doch tatsächlich dazu, den ersten Blogeintrag seit einer halben Ewigkeit zu verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorweg gleich eine kleine Relativierung: es gibt in der Sprache für viele Formulierungen feste Begrifflichkeiten, deren Nichtbeachtung zumindest ungewohnt klingt. Eine Wahlschlappe&lt;i&gt; kassiert&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;erhält&lt;/i&gt; man, eine Verletzung &lt;i&gt;erleidet&lt;/i&gt; man  der Freitod wird, so will es zumindest der allgemeine Sprachgebrauch, &lt;i&gt;gewählt&lt;/i&gt;. Insofern liegt diese sicherlich zurecht kritisierte Formulierung zu einem guten Teil auch im alltäglichen Sprachgebrauch und nicht nur in der individuellen Anwendungen der vielen Blogger und Journalisten, die für ihren Kommentar zu dem Vorfall die Formulierung &quot;Enke wählt den Freitod&quot; verwendet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Michael Preidel nun kritisiert, habe Robert Enke den Freitod nicht als Ausdruck seines autonomen Subjekts gewählt  der Selbstmord sei schließlich eine direkte Folge der Krankheit unter der Enke litt. Von einer freien Wahl könne keine Rede sein, weil die Depression ihn dazu getrieben habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment war ich dazu geneigt unumwunden zuzustimmen und mich dieser Einsicht anzuschließen. Einen nach langer Depression begangenen Selbstmord als Freitod zu bezeichnen, hieße ja wirklich die Krankheit zu verharmlosen und sie von der Schuld am Tod Enkes freizusprechen. Anders herum muss man jedoch fragen, ob es denn nach dieser Logik einen frei gewählten Selbstmord überhaupt geben kann, oder ob nicht alle Selbstmörder, seien es nun prominente Musiker, Schriftsteller oder andere Künstler, die ihrer Zuschreibung als melancholisches Genie nachkommen, oder Menschen wie du und ich, an einer diagnostizierten oder auch nicht diagnostizierten Depression leiden oder gelitten haben. Mir fällt kein Gegenbeispiel ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern muss man tiefer bohren und fragen, ob es denn einen &quot;gewählten Freitod&quot; überhaupt geben kann oder ob nicht das Konzept des Freitod nichts per se eine Verharmlosung oder sogar Verherrlichung einer depressiven Tendenz ist. Alle Selbstmörder werden von etwas angetrieben, sei es nun eine unmögliche Liebe, Selbsthass, Einsamkeit oder alles zusammen. Wer keine scheinbar unüberwindbaren Probleme hat, der mit sich herumschleppt, gilt nicht als suizidgefährdet und darf sich als (mehr oder weniger) &quot;psychisch gesund&quot; betrachten. Zumindest im Zusammenhang mit einer Depression scheint mir das Problem nicht das Verb &quot;wählen&quot; zu sein, sondern generell die Formulierung von einem freien Tod zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mensch, der an einer unheilbaren Krankheit leidet, kann wiederum die &quot;aktive Sterbehilfe&quot; in Anspruch nehmen, wenn man gewillt ist diese Formulierung zu benutzen. Wenn man die Unheilbarkeit seines Leidens voraussetzt und damit ebenfalls akzeptiert, dass dieser Mensch seiner Krankheit erliegen wird, scheint mir wiederum der Selbstmord durchaus etwas &quot;befreiendes&quot; zu beinhalten. Zwar kann man voraussetzen, dass die Menschen, die eine aktive Sterbehilfe in Anspruch nehmen oder dies zumindest tun möchten, dies nicht täten, wenn sie nicht an einer schweren Krankheit litten, aber durch diesen Eingriff in ihr Leben, greifen sie der Krankheit vor und nehmen ihr das Sterben vorweg  unter den Umständen, die sie sich selber aussuchen. Sicher ist ein Freitod angesichts des unabwendbaren Endes keine grundsätzlich freie Entscheidung, aber gegenüber dem &quot;natürlichen Tod&quot; erschließt er immerhin die Freiheit, den Zeitpunkt, den Ort und die Rahmenbedingungen selber zu wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Mir geht es ausdrücklich hier nicht darum das Pro und Contra der aktiven Sterbehilfe und ihre Legalität in Deutschland zu diskutieren. Mir ging es lediglich um den Sinn und Unsinn des Wortes Freitods und die implizierten Konsequenzen.&lt;/i&gt;</description>
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    <dc:subject>Erkennen und Erkenntnis</dc:subject>
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    <title>Fokusproblem</title>
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    <description>Wie bitte eigentlich schmeckt doch gleich Tee, bevor er fast vollständig abgekühlt oder bitter ist?</description>
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    <dc:subject>Erkennen und Erkenntnis</dc:subject>
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    <dc:date>2009-09-04T21:04:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lightyears.twoday.net/stories/5824119/">
    <title>Das Leben ist eine Achterbahnfahrt. Das gilt besonders für den Regionalexpress nach...</title>
    <link>http://lightyears.twoday.net/stories/5824119/</link>
    <description>Das Leben ist eine Achterbahnfahrt. Das gilt besonders für den Regionalexpress nach Erfurt.</description>
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    <dc:subject>Erkennen und Erkenntnis</dc:subject>
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    <dc:date>2009-07-15T09:20:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lightyears.twoday.net/stories/5725397/">
    <title>Was ist Subversion?</title>
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    <description>Etwas besseres als &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30401/1.html&quot;&gt;eine Festnahme&lt;/a&gt; hätte dem &lt;a href=&quot;http://www.political-beauty.de/&quot;&gt;Zentrum für politische Schönheit&lt;/a&gt; wohl gar nicht widerfahren können. Bei dem doch eher harmlosen bis langweiligen Versuch, dem neuen und alten Bundeshorst mit dem Gedicht &lt;a href=&quot;http://www.b-is-back.de/center/Bundesprasident_files/gedicht.pdf&quot;&gt;&quot;An die Schönheit&quot; von Ernst Stadler&lt;/a&gt; zu seiner Wahl zu gratulieren, wurden die Aktionsteilnehmer von den Polizeibeamten festgenommen, die vorher noch, so zumindest die Aussage der politischen Ästhetiker, die lyrische Rezitation für unbedenklich erklärt hatten. Laut TP monierten die Schutzmänner die &quot;meinungsäußernde Inhalte&quot; des expressionistischen Werks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der Staatsanwaltschaft, die sicher viel Freude mit dem Text haben wird, etwas unter die Arme zu greifen, rufe ich hiermit dazu auf, Gedichtinterpretationen, die den Tatverdacht der Subversion erhärten, an dieser Stelle in den Kommentaren zu hinterlassen. Unser aller Dank für die dargebotene Unterhaltung ist den Texten in jedem Fall sicher.</description>
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    <dc:subject>Erkennen und Erkenntnis</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://lightyears.twoday.net/stories/5710217/">
    <title>&lt;img src=&quot;http://img83.imageshack.us/img83/7987/wolfram42.jpg&quot; alt=&quot;&quot;...</title>
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    <description>&lt;img src=&quot;http://img83.imageshack.us/img83/7987/wolfram42.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;SCNR&lt;/i&gt; (Ich kann allem widerstehen, außer der Versuchung.)</description>
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    <title>Angriff vom Planeten Franconia</title>
    <link>http://lightyears.twoday.net/stories/5607922/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;
Mein Blick schweifte über die Stadt. Häuser, die normalerweise hell beleuchtet waren, lagen in absoluter Dunkelheit da. Die leuchtende Dunstglocke, die sonst über Erlangen hing, war verschwunden. Der Schlot der Stadtwerke war abgeknickt, diverse Hochhäuser in sich zusammengestürzt. Immerhin, so dachte ich, die Vögel schienen übermäßigen Appetit auf die architektonischen Hässlichkeiten dieser Stadt zu haben. Demensptechend konnte man davon ausgehen, dass der Lange Johann komplett gefressen worden war, und das Rathaus stand mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr. Die alten Siemensgebäude konnte man bei dieser Schätzung getrost übergehen  Siemens war letztes Jahr nach Polen ausgewandert; protestiert, wie seiner Zeit bei AEG hatte niemand.
&lt;/blockquote&gt;
aus Tobias Bachmann, Der Untergang der Stadt Erlangen in: &lt;i&gt;Rückkehr zum Planeten Franconia&lt;/i&gt;, Bernd Flessner (Hrsg.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens eine standesgemäße Scifi-Räuberpistole, die auch der abstrusesten &lt;i&gt;Jan Tenner&lt;/i&gt;-Hörspielfolge das Wasser reichen kann. Wenn Erlangen schon untergeht, dann muss es auch schön miefig sein.</description>
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    <dc:subject>Erkennen und Erkenntnis</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://lightyears.twoday.net/stories/5589598/">
    <title>Die Mischung</title>
    <link>http://lightyears.twoday.net/stories/5589598/</link>
    <description>Supermarktschnellkasse. Linke Hand: eine Trauerkarte, &quot;Aufrichtige Anteilnahme&quot;, rechte Hand: eine Packung &lt;i&gt;Celebrations&lt;/i&gt;, Party-Süßkram. Schönen Tag noch.</description>
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    <dc:subject>Erkennen und Erkenntnis</dc:subject>
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  </item>
  <item rdf:about="http://lightyears.twoday.net/stories/5547054/">
    <title>Die Zeit meint &lt;i&gt;The Whitest Boy Alive&lt;/i&gt; sei die &quot;Konsens-Band...</title>
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    <description>Die Zeit meint &lt;i&gt;The Whitest Boy Alive&lt;/i&gt; sei die &quot;Konsens-Band aller iPod-Individualisten&quot;. Ich muss euch enttäuschen, aber das hätte vielleicht auf das Jahr 2004 zugetroffen, als ein iPod noch ein mystisches, weißes Ding war, mit einer Festplatte drin. Die Wortschöpfung &quot;iPod-Individualist&quot; ist ungefähr so steinalt und verkrustet wie die Saurier-Exkremente im Dinopark Münchehagen.</description>
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    <dc:subject>Erkennen und Erkenntnis</dc:subject>
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    <dc:date>2009-02-27T20:07:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lightyears.twoday.net/stories/5404702/">
    <title>Warum weiß man sofort, dass es sich um eine Werbebotschaft handelt, wenn eine E-Mail...</title>
    <link>http://lightyears.twoday.net/stories/5404702/</link>
    <description>Warum weiß man sofort, dass es sich um eine Werbebotschaft handelt, wenn eine E-Mail mit den Worten &quot;My Friend&quot; beginnt? Auch postmoderner Spam scheint nicht frei von Klischees zu sein.</description>
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    <dc:subject>Erkennen und Erkenntnis</dc:subject>
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    <dc:date>2008-12-23T14:26:00Z</dc:date>
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    <title>Wortwitz des Tages</title>
    <link>http://lightyears.twoday.net/stories/5379444/</link>
    <description>Meet the &lt;a href=&quot;http://www.dukeofuke.co.uk/&quot;&gt;Duke of Uke&lt;/a&gt;, Londons ukulele emporium. (via &lt;a href=&quot;http://idler.co.uk/news/christmas-shopping-idler-style/&quot;&gt;The Idler&lt;/a&gt;)</description>
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    <dc:subject>Erkennen und Erkenntnis</dc:subject>
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    <dc:date>2008-12-10T16:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lightyears.twoday.net/stories/5364614/">
    <title>Studiengebühren?</title>
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    <description>Kick it like Hessen!</description>
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    <dc:subject>Erkennen und Erkenntnis</dc:subject>
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    <dc:date>2008-12-03T22:57:00Z</dc:date>
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    <title>Haarige Biester</title>
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    <description>Beim Betreten des Duschbereichs, über die feuchten und nicht gerade sauberen Fliesen, kommt einem erst ein Schwall warmer Tropenluft entgegen, dann steht man vor einem Wust aus Muskeln und Bäuchen, überzogen mit Tätowierungen und üppiger Körperbehaarung, der gerade dabei ist sein Geschlechtsteil unter der Duschbrause zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es macht manchmal wirklich kein Spaß ein Mann zu sein, das können Sie mir glauben. Ich weiß in Gruppenduschen nie ob ich den Anwesenden mein Vorder- oder Hinterteil zuwenden soll. Das hat wirklich nichts mit Prüderie zu tun. Ich habe einfach zu viele Gefängnisfilme gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Protest mache ich meinen eigenen Gender-Diskurs auf: Ich will mein eigenes Geschlecht haben! Sollen sie mal machen, die Männer, ich trete einfach aus. Fußball, Formel 1, Bier und den Playboy fand ich schon immer scheiße.</description>
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    <dc:subject>Erkennen und Erkenntnis</dc:subject>
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    <dc:date>2008-11-12T18:53:00Z</dc:date>
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    <title>Fernfahrer mit Reisemuschi</title>
    <link>http://lightyears.twoday.net/stories/5307665/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3157/3010897461_a5d66dfa2e.jpg?v=0&quot; width=&quot;470&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar bin ich nicht der einzige, der mit seinem kindlichen Gemüt dazu in der Lage ist, das in Rasthof-Toiletten zum Verkauf stehende Masturbationsbesteck für sexuell unterbefriedigte Lastwagenfahrer für amüsant zu halten. Sonst hätten Deichkind wohl ihre Autohoferlebnisse mit &lt;i&gt;Travelpussy&lt;/i&gt; nicht musikalisch verarbeitet. Passenderweise klingt das Ganze dann noch wie &lt;i&gt;Monstertruckdriver&lt;/i&gt; von T. Raumschmiere: postmoderner Mashup perfekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung des weiblichen Geschlechtsorgans und einem Fernfahrer erinnert mich dabei spontan an ein weiteres, erheiterendes Erlebnis. Nach dem Besuch einer Live-Performance auf dem Berliner Pornofilmfestival in Athen kamen zwei Freunde sichtlich schockiert zu mir, um im therapeutischen Gespräch ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Entgegen ihrer Erwartung, bei dem Besuch am &quot;Gay/Lesbian&quot;-Tag jede Menge sich wollüstig aneinander reibende Frauen zu Gesicht zu bekommen, dauerte dieser Teil der Performance nur wenige Minuten. In der Tat bestand der Großteil des Abendprogramms, in das die Beiden auch noch etliche Euro investiert hatten, darin, einem Ledertransvestiten mit Vagina dabei zuzusehen, wie er sich von einer Dame mit umgeschnallten Dildo penetrieren ließ. Dieser Kerl sah dabei wohl so kerlig aus wie ein Lastwagenfahrer und brachte das traditionell geprägte Gender-Bild der Beiden zum Einsturz (&quot;She fucked a guy with a pussy, man! A pussy!&quot;).&lt;br /&gt;
Immerhin weiß ich seitdem wovon die Rede ist, wenn Spanier von einem &lt;i&gt;camionero con chocho&lt;/i&gt; sprechen. Sollten sie nach einem derartigen Erlebnis jemals wieder sprechen und nicht in unheilbare Katatonie verfallen, was ich für viel wahrscheinlicher halte.</description>
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    <dc:subject>Erkennen und Erkenntnis</dc:subject>
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    <dc:date>2008-11-07T22:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lightyears.twoday.net/stories/5257854/">
    <title>Therapeutisches Ritual</title>
    <link>http://lightyears.twoday.net/stories/5257854/</link>
    <description>Bei ersten Anzeichen einer Erkältung oder Grippe, sofort auf dem Sofa rekonvaleszieren und &lt;i&gt;Der Hobbit&lt;/i&gt; in der &lt;a href=&quot;http://www.tolkiengesellschaft.de/v4/alleszutolkien/hoerspiele/deutsch/hobbit.shtml&quot;&gt;Hörbuch-Bearbeitung des WDR&lt;/a&gt; zu Gemüte führen. Zum sofortigen Konsum. Einnahme zusammen mit einem frisch gebrühten Tee wird allgemein empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenwirkungen: Jedes mal wünscht man sich, Peter Jacksons &lt;i&gt;Herr der Ringe&lt;/i&gt; wäre nur ein kleines bisschen so, wie dieses Hörbuch. Die cineastische Welt wäre um einiges reicher.</description>
    <dc:creator>rzr</dc:creator>
    <dc:subject>Erkennen und Erkenntnis</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rzr</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-15T17:17:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lightyears.twoday.net/stories/5226309/">
    <title>Prekäre Lüsternheit</title>
    <link>http://lightyears.twoday.net/stories/5226309/</link>
    <description>Jedesmal, wenn ich am &lt;i&gt;Sex-Discounter&lt;/i&gt; in Hanau vorbeifahre, fallen mir zuerst wahnsinnig flache Witze ein, die es nicht wert wären hier durch ihre Niederschrift geadelt zu werden. Doch je länger ich mit meinen Gedanken bei der Abhängigkeit käuflicher Liebe von allgemein anerkannten Globalisierungstendenzen verweile, immer wird mir etwas flau in der Magengegend. Wenn Verkäuferinnen im selbsternannten Textil-Diskont (was immer das auch sein mag) pro Stunde ganze &lt;a href=&quot;http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/eh/kik.html&quot;&gt;4,50 Euro Lohn&lt;/a&gt; erhalten, was bekommt eine &quot;Dame des Gewerbes&quot; bei einem Sex-Discount für Ihre Dienstleistungen am Hart-IV-Klientel? Wie verzweifelt muss man sein, um eine solche Arbeit anzunehmen? Ist eine Arbeit, die gerade eben dazu befähigt, Wohnraum und etwas Essen zu bezahlen, noch Arbeit oder schon etwas anderes?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Etablisment von innen so trist ist, wie es von außen wirkt, wovon ich ausgehe (was könnte ein Sex-Discounter eigentlich anderes sein, als schneller Geschlechtsvekehr in Lagerhallen und Neonlicht), muss der Besucher wiederum selber ziemlich verzweifelt sein, um schlussendlich auch zu Vollziehen, wofür er den Laden bezahlt hat.</description>
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    <dc:subject>Erkennen und Erkenntnis</dc:subject>
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    <dc:date>2008-09-30T13:14:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
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