Lärm&Krach

Hinter den sieben Wäldern

The Journey EP

Es ist, liebe Zuschauer, mal wieder Zeit für den Werbeblock. Ich würde natürlich nicht die Werbetrommel rühren, wenn es mir nicht am Herzen läge, aber Voice of the seven woods verdient mehr als nur die normale Würdigung, die ich sowieso jedem DIY-Musiker entgegen bringe.

Schwer melancholischer Gitarren-Folk, hauptsächlich instrumental – ohne jedes Gejammer. Das selbstbetitelte Album geht sogar etwas ins psychedelische. Neugierigen ist die EP The Journey empfohlen, zu der auch das obige Cover gehört.

Voice of the seven woods ist ein Projekt von Rick Tomlinson aus Manchester und erscheint auf dem schwedischen Label Kning Disk, bei dem auch El perro del mar beheimatet ist.

Voice of the seven woods ist vermutlich nicht im Handel erhältlich – es sei denn Ihr Musikhändler ist ein ganz ausgemachter Fuchs – aber dafür per Internet zu beziehen.

Disclaimer: Dieses Blog ist nicht mit dem Musiker verwandt oder verschwägert und bekommt auch keine Bezahlung für diesen Eintrag (leider).

Merci beaucoup


Die total durchgeknallten Kerle von Justice demonstrieren was es heißt, ein Konzert zu rocken indem sie die ganze Zeit auf Tasten rumdrücken. So viel D.A.N.C.E. verträgt man in meinem Alter doch nur noch sporadisch.

It's up to you

Für mich waren es vier Pfund und keinen Penny bereut. Bei variabler Preisgestaltung schmilzt der Argumentationsspielraum für Tauschbörsenbenutzer gegen null. Hail to the thief?

Racing like a pro

You’re pink, you’re young, you’re middle-class
they say it doesn’t matter
Fifteen blue shirts and womanly hands
you’re shooting up the ladder

Your mind is racing like a pro, now
Oh my god it doesn’t mean a lot to you
One time you were a glowing young ruffian
Oh my god it was a million years ago
Text: The National, Racing like a pro

Mainframe chant

ibm1401

Mal was anderes aus Island, kein melodramatischer Postrock (wer zuerst von Elfen faselt wird erschossen). Jóhann Jóhannsson läßt die Großrechner singen. Inspiriert vom IBM 1401 entstand eine vertonte Gebrauchsanweisung, eingespielt von der Prager Philharmonie. Wer einen industrialesken Quietsch- und Lärm-Opus erwartet, voller Samples und durchsetzt von einem monotonen Rattern und Röhren, wird sich wundern. Ästhetisch drehende Magnetbänder in Zeitlupe und bedeutungsvoll blinkende Instrumente sind Programm. Erbauliches in der maschinellen Datenverarbeitung zu finden ist eben nicht nur das Vorrecht Einstürzende Neubauten-affiner Technokraten, Kubricks Raumschiffwalzer könnte ich mir in Endlosschleife geschaltet bis zum Ende meiner Tage anschauen.

Der Technikfasziniation kommt dabei sicher entgegen, dass sich zu Zeiten muskelprotzender IBM-Großrechner wirklich noch was bewegte, ganz physisch betrachtet. Menschen, die Computer bedienen konnten, waren Mathematiker, keine Scriptkiddies, und Bugs waren noch echte Käfer, die sich im unübersichtlichen Röhrengewirr verirrten und früher oder später elend verendeten (ich gebe zu, das war noch ein bisschen früher). Dementsprechend waren Computer per se ein Schauwert, der mittlerweile künstlich über Geschmacksverirrungen wie Case-modding wiederzubringen versucht wird.

Sie sagen ich klinge wie mein eigener Opa? Recht haben Sie.

Pubertär, machoistisch, Scheiße

Aber irgendwie auch geil.

Back

from the Dreck

Ich sach nur Deine Eltern sind bei einem Tennis-Turnier...

Heldenzeit

wirsindheldensoundso1
(Foto qnibert)

Als kleine Erinnerung verweise ich noch mal, sozusagen als Leserservice, auf das gestern erschienen Wir sind Helden Album hin. Ein, zwei Stücke davon waren ja schon ab und an im Radio zu hören. Die Reaktion darauf äußerte sich in "Noch mehr Ausverkauf"-Kommentaren im Internet. Zur Beruhigung erdreiste ich mir anzumerken, dass ich das beim ersten Durchhören nicht ganz nachvollziehen kann. Textlich und inhaltlich schließt Soundso sogar mehr an Die Reklamation an, wer will da denn losheulen, weil's zu poppig geworden ist?

Wir sind Helden waren noch nie was anderes, haben sie auch nie versucht. Man kann sich auch mit anderen Mitteln als einer musikalisch "härteren Gangart" vom Mainstream abgrenzen. Die nötige Trennschärfe zu ungewollten Ablegern wie Juli oder Silbermond ist nach wie vor gegeben. Ehrlich.

Niemand tanzt so kacke wie ClickClickDecker

Gitarren-Pop mit deutschen Texten, aus Hamburg (woher sonst?). Neben der üblichen Präsenz gibt es auch ein Blog. Sehr sympathische Selbstvermarktung – Alben im Shop kann man direkt via Email bestellen. Netterweise darf man bei Last.fm auch vier Songs kostenlos runterladen (in ansprechender Qualität).

Irgendwo zwischen "gut zu hören beim Fahrradfahren" und etwas tiefsinniger. Mir gefällt's.

Das aktuelle Album ist Ende des letzten Jahres raus gekommen, der Herr selber auch demnächst auf Tour. Natürlich nicht in der Nähe, aber die Gelegenheit ergibt sich ja vielleicht ja mal.

Der entfesselte Mob



Erinnert mich ein bisschen an das Stereo Total Konzert. Der Unterschied liegt lediglich darin, daß in Nürnberg ca. 200 Leute vor der Bühne standen und ca. 20-30 auf die Bühne geholt wurden in beim Melt... Nunja.

Identität

Du bist nicht angemeldet.

Recherche

 

del.ico.us

ARENA
rzr - So, 13. Jul, 14:50
Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschauen, Rezension,...
Perlentaucher.de ist ein Kulturmagazin mit täglicher...
rzr - So, 13. Jul, 13:30
Blue's News - All the carnage that's fit to post!
Up to the minute game news, hot tips, and the latest...
rzr - Sa, 12. Jul, 21:53
FFFFOUND!
rzr - Do, 3. Jul, 00:04
The Auteurs’ Notebook
rzr - Mo, 30. Jun, 00:24

twitter

    Status

    Online seit 1222 Tagen
    Zuletzt aktualisiert: Fr, 18. Jul, 18:55