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Ein Generalstreik hat das öffentliche Leben in Griechenland weitgehend zum Erliegen gebracht.
tagesschau
Was das wirklich bedeutet, kann man sich in einem Land, in dem bereits gehäufte Zugverspätungen wegen Wartungsarbeiten für ein dämonisches Machwerk gehalten werden, vermutlich nur schwerlich vorstellen. Zum Glück haben die meisten Supermärkte in Griechenland im Falle eines Generalstreiks noch geöffnet, Versuche, einen Telefonanschluss zu beantragen, etwa bei OTE, darf man getrost vergessen. In solchen Momenten wird das Management der Telekom vermutlich darüber nachdenken, ob der Einstieg bei Griechenlands größtem Telekommunikationskonzern nicht doch ein Schuss in den Ofen war. Die Bandagen des Arbeitskampfs in Attika zumindest sind deutlich härter.

Die protestierenden Parteien, von den Gewerkschaften eventuell einmal abgesehen, besitzen die populistische Qualität von Lafontaine, führen Hammer und Sichel aber noch stolz in ihren Bannern (wahlweise mit dem Zusatz "-ML" oder ohne). Auch wenn die Kapitalismuskritik hierzulande ungewohnte Konjunktur hat, die griechische Leitlinie ist einen guten Schritt radikaler als alles, was linke Organisationen in Deutschland derzeit so von sich geben. Obwohl die Bevölkerung Griechenlands relativ homogen gelten kann, so habe ich doch nie verstanden, wie ein Land, das über eine derart große Palette an kommunistisch-folkloristischer Parteien verfügt, so eine neoliberale Regierung wählen kann und das gleich mehrmals. Irgendwo muss sie sein, die Kluft, und offenbar kommt sie sich in Athen derzeit ziemlich nahe, wenn Polizeiknüppel und die rote Banner so ruppig aufeinander treffen.

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Grotesker Ersatzkebap

Döner ist schon aus, ob ich nicht ein Schnitzelsandwich aus mittelprächtigem Schweineschnitzel mit Tomaten, Salat, Zwiebeln, Ketchup und Mayo haben möchte. Warum eigentlich nicht?